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So ein Kreisverband ist ja schon eine tolle Sache, man kann seine eigenen Mitglieder verwalten, muss nicht wegen jeder Finanzierung eines Flyers zum Bezirksverband rennen, kann sein eigenes Geld verwalten, und man hat die Chance auf ein Amt in der Piratenpartei, man ist also „jemand“.

Schön und gut, wenn da nicht viel Ironie dabei wäre.

Aktuell haben wir laut Zahlen die Nineberry für den Landesverband Baden-Württemberg veröffentlicht hat sage und Schreibe 72 Mitglieder, davon sind 26 Stimmberechtigt und haben Ihren Jahresbeitrag bezahlt. Von diesen 72 sind circa 7 Aktive am Stammtisch vertreten. (Anmeldungen im Wiki in den letzen Wochen).

Die Finanzierung eines Kreisverbandes richtet sich nach den bezahlten Mitgliedsbeiträgen im Kreisverband, je weniger Mitglieder ihren Beitrag bezahlen, desto weniger Geld hat der Kreisverband zur Verfügung. Aktuell überweist die Piratenpartei den Gliederungen circa 8 Euro / Mitglied das seinen Beitrag entrichtet hat.

Des weiteren erhält der Kreisverband auch Mittel aus der Parteienfinanzierung, wobei der 31. Dezember des Vorjahres als Stichtag hergenommen wird. Da waren wir noch weniger Mitglieder, aber ich denke die Zahlungsmoral war die gleiche. Daraus folgert sich, dass wir noch weniger Euros für den Kreisverband hätten. Ein „Sorry, aber wir können einen weiteren Infostand der eventuell nicht stattfindet nicht finanzieren“, wäre Böse, könnte aber zum Zwang werden.

Um einen Kreisverband zu gründen sind mindestens 3 Mitglieder notwendig die sich um den Vorstandsposten bemühen. Bei 7 aktiven Mitgliedern ist dies fast die Hälfte und wird die Arbeit des Stammtisches massiv behindern.

In meinen Augen würden sich die Göppinger Piraten ins eigene Fleisch schneiden sollte die Umfrage die Letzens rausging ein „Ja“ für einen Kreisverband ergeben. Sicherlich wird ein kreisverband auf Mittelfristige Sicht hin unausweichlich werden, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist der falsche Moment um einen Kreisverband für Göppingen auszurufen.

Sollte es dennoch soweit kommen, und die Gründung eines Kreisverbandes beschlossen werden, würde ich gerne die folgenden Menschen im Vorstand sehen: Stefan Klotz und Martin Stoppler, weil sich diese beiden massiv für „unser Ding“ einsetzen und auch in den vergangen Jahren die Kommunikation mit dem Bezirksverband zum Großteil übernommen haben. Außerdem gibt es da noch Julia Uebele weil sie, in meinen Augen, ein natürlicher (lies: sich nicht verstellender) und hilfsbereiter Mensch ist.

Update am 08. Juni 2012:
Nach Daten von Marco geupert zur Finanzierung (Quelle: Mailingliste Aalen)

So so, google brachte mir gerade bei, dass heute der vom Graffiti beeinflusste Künstler Keith Haring Geburtstag hätte. In seinen letzen Lebensjahren engagierte er sich mit Benefizaktionen gegen AIDS, er litt selbst unter dieser Immunschwäche.

Er schuf unter anderem diverse Skulpturen (Bild mit Product-Placement).

Wenn man in einem Pool aus mehreren XenServern einen neuen Master festlegen möchte oder muss, kann man dies mit dem Befehl

xe pool-designate-new-master host-uuid=<uuid>

tun, an die uuid kommt man mit dem Befehl

xe host-list

 

Im Übrigen kann auch die Verbesserung der aktuellen Situation eine Deskriminerung sein.

Rainer Bendig, 2012

Sogenannte Verbesserungen…

Wie die Göppinger Ausgabe der NWZ am 11. April 2012 schreibt (Seite 13) will der Göppinger Kreisverband der FDP mit knapper Mehrheit kein uneingeschränktes Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, sondern eine in meinen Augen diskriminierende Einzelfallprüfung. (Dieser Artikel ist auch online, in abgeänderter Form verfügbar) Diese Entscheidung verstößt in meinen Augen gegen Artikel 3 Abs.1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Demnach sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich, nur wohl vor der FDP nicht. Auch so kann man Wählerstimmen verlieren. Oh Moment, da ist nichts mehr zu verlieren.

In meinen Augen muss alles daran gesetzt werden, die gleichgeschlechtliche Ehe als vollwertige Ehe mit allen Rechten und Pflichten einer „normalen“ Ehe einzuführen, die Paragraphen 1741 ff. BGB gehören entsprechend angepasst.

Meine Handschrift

2012-03-01

Hier sitze ich nun, am Computer um über meine grottenschlechte Handschrift zu schreiben. Doch alles der Reihe nach. Ich hatte schon immer keine besonders „saubere“ Handschrift. Dies lag an einer logopädischen motorischen Störung. Frühgeburten-Schicksal. Doch mit meiner Kommunion wurde die Handschrift immer schlechter, miserabler. Die Deutschlehrer in der Grund- und später Real- sowie Berufsschule verzweifelten an mir. Don Quichote und sein Kampf gegen Windmühlen lassen grüßen. Hinweise auf meine unsaubere Schrift tat ich mit dem Standard-Statement ab, ich wolle Doktor werden, und die Schrift sei ja dafür schon perfekt.

Mir war bis vor kurzem nicht bewusst, weshalb meine Schrift schlecht ist. Doch mit der Zeit, wo ich immer mehr Zeit vor dem Computer, einem Smartphone oder einem Tablet verbringe wird es mir sehr deutlich. Diese ganzen Dinge sind mit daran schuld. Notizen werden digital erfasst, Briefe als E-Mails gesendet. Formulare online ausgefüllt. Alles Tätigkeiten die einem die Handschrift entstellen. Doch nun sitze ich hier, am Computer um über grottenschlechte Handschrift zu schreiben… würde ich das ohne Computer tun, und nicht bloggen wäre meine Schrift vermutlich besser. Aber was soll man als Digital Native schon tun, wenn man seit seiner Kommunion vor dem Rechner sitzt, früher unendlich lange Pitfall, diverse Flipper und Co auf dem C64 gespielt hat, und sich dann langsam hochgearbeitet hat, bis das „Hobby“ – oder die „Sucht“ zum „Beruf“ wurde. Und zum Tod meiner Handschrift.

Ich denke ja, wir verbringen viel zu viel Zeit damit, Dinge virtuell oder digital zu erledigen, und verlieren dabei Dinge die uns auszeichnen, uns einzigartig machen, wie unsere Handschrift, aus den Augen. Wir müssen besser auf diese Dinge achten…

Sehr interessante Linksammlung zu einem möglichen aber unmöglichen Bundespräsidentenkandidaten Gauck:

Manchmal verfluche ich dass es Herrn Rau nicht mehr gibt.

Viele Wege führen nach Rom, unter Linux führen viele Shells zur Konsole. Meistens ist die Bash voreingestellt, allerdings gibt es immer wieder Menschen die andere Shells bevorzugen. Will man nicht dauernd /bin/zsh und Konsorten eingeben um die Shell zu ändern, muss man die Standard-Shell eines Benutzers ändern.

Standard-Shell eines anderen Benutzers ändern

Dies kann man als root mit dem Befehl

usermod -s /bin/zsh <username>

erledigen.

Standard-Shell eines anderen Benutzers ändern, Möglichkeit 2

Ein anderer Weg die Standard-Shell eines Benutzers als root  zu ändern führt uns zur Datei /etc/passwd, in der die Shell-Zuordnung zu einem Benutzer zu finden ist.

nobody:x:65534:65534:nobody:/nonexistent:/bin/sh
libuuid:x:100:101::/var/lib/libuuid:/bin/sh
Debian-exim:x:101:103::/var/spool/exim4:/bin/false
statd:x:102:65534::/var/lib/nfs:/bin/false
sshd:x:103:65534::/var/run/sshd:/usr/sbin/nologin
cryptchen:x:1000:1000:rainer bendig,,,:/home/cryptchen:/bin/zsh
messagebus:x:104:107::/var/run/dbus:/bin/false

Hier kann man einfach durch ersetzen des letzten Wertes die Shell ändern. Hinweis: Es ist zu empfehlen, diese Datei nicht von Hand zu editieren, sondern chsh oder usermod zu verwenden.

Eigene Standard-Shell ändern

Will man hingegen die Standard-Shell des aktuell angemeldeten Benutzers ändern, verwendet man chsh:

chsh -s /bin/zsh

Hinweis: chsh Fragt nach dem Kennwort des aktuellen Benutzers, nicht nach dem Root-Kennwort.

Weitere Einblicke verschafft ein Lesen von man chsh oder man usermod.

Standard-Shell von neuen Benutzern ändern

Um die Shell zu ändern, die beim Erstellen eines Benutzers gesetzt wird, muss man als root die Datei /etc/adduser.conf (Debian) bearbeiten. Hier gibt es einen Absatz, der in etwa wie folgt lautet:

# The DSHELL variable specifies the default login shell on your
# system.
DSHELL=/bin/bash

Hier ersetzt man /bin/bash durch die gewünschte Shell.

Verfügbare Shells anzeigen

Will man sich einen Überblick über die verfügbaren Shells verschaffen, lohnt ein Blick in die Datei /etc/shells, die auf meinem System so aussieht:

# /etc/shells: valid login shells
/bin/csh
/bin/sh
/usr/bin/es
/usr/bin/ksh
/bin/ksh
/usr/bin/rc
/usr/bin/tcsh
/bin/tcsh
/usr/bin/esh
/bin/dash
/bin/bash
/bin/rbash
/bin/zsh
/usr/bin/zsh
/usr/bin/screen

und schon hat man sich einen kurzen Überblick über die verfügbaren Shells verschafft.

Umgezogen

2011-10-15

Soo, ich habe meine Domains (Rainer Bendig.com für Kontaktdaten, etc und mrbendig.com als Blog) nun unter cryptchen.org vereinigt. You are welcome.